wirtschaft politik service


©Lorri Lang auf Pixabay

LEADER kann mehr!

Die LEADER Region in Mittelkärnten ist voll auf Kurs: Noch bis Ende 2020 können für die Region wertvolle Projekte eingereicht werden. Mit bereits insgesamt 48 genehmigten Projekten und einem Ausschöpfungsgrad von 75% ist die LAG Regionalentwicklung kärnten:mitte auf der Überholspur.

Gleich fünf spannende Projekte in den Gemeinden Maria Saal, Althofen und Straßburg konnten in der letzten Sitzung im Projektauswahlgremium beschlossen werden. Mit der Förderzusage gehen die Projektträger in den nächsten Monaten in die Umsetzung. „Durch die zahlreichen Aktionsfelder im LEADER Programm können wir auch eine Vielfalt an Projekten zeigen. Es freut uns sehr, dass wir bereits 75 Prozent unseres Förderbudgets ausschöpfen konnten. Dies zeigt, dass den Menschen ihre Region am Herzen liegt und man sich stetig weiterentwickeln möchte. Tolle Ideen locken Einheimische aber auch Touristen nach Mittelkärnten, begeistern Kulturinteressierte, bewirken engagierte Taten im sozialen Sektor oder tragen maßgeblich zur Nachhaltigkeit bei“, so der Geschäftsführer der Regionalentwicklung kärnten:mitte, Dr. Andreas Duller.

Biodiversität - biologische Vielfalt in Maria Saal fördern. Die Marktgemeinde Maria Saal machte sich Gedanken zum nachgewiesenen Artensterben und hat sich beim Umweltdachverband zur Teilnahme am Projekt „BIO.DIV.NOW II – Mainstreaming von Biodiversität erfolgreich umsetzen“ beworben und wurde als eine von fünf Projektgemeinden in Österreich ausgewählt. Gemeinsam mit den Bürgern wird an Maßnahmen gegen das Artensterben gearbeitet. Schon die Kinder und Jugendlichen werden in den Schulen zu diesem Thema informiert und durch interessante Workshops miteinbezogen. Außerdem stehen die Bienenwiesen im Fokus und Bürger haben die Chance, sich ihre eigene Bienenwiese nach Hause zu holen. Investiert werden 5.700 Euro mit einem Fördersatz von 80 Prozent - Projektträger ist die ‚Arbeitsgemeinschaft Biodiversität Maria Saal‘.

Slow Flow Arndorf. Sieben bestehende Betriebe in Arndorf wollen eine Dachmarke zur sozialen, gesunden, naturnahen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Entwicklung der Menschen und der Region gründen. Mit dabei sind der Blasehof, der Adamhof, das Seminar- und Gästehaus Isis Noreia, der Erlebensraum Natur, Pferd.Natur.Erleben, der Waldkindergarten sowie die AyurveDAPRAxis. Das Projekt hat eine Investitionssumme von 5.700 Euro und einen Fördersatz von 80 Prozent. Die Stärken, Potenziale und die wertvollen Lebensstrukturen in Arndorf sollen durch werbliche Maßnahmen sowie intensive Kooperationen sichtbar werden. Augenmerke liegen auf der biologischen Landwirtschaft, der Bewusstseinsbildung für nachhaltige und gesunde Lebensweise, der Förderung der Nahversorgung, etc.. Als Projektträger fungiert die ARGE Slow Flow Arnorf.

Genuss.Raum.Hof. Frei nach dem Motto: ‚Vom Genussladen über die Backstube, Kaffee- und Teeecke zum Seminartisch‘ soll am Adamhof eine Erweiterung des Hofladens und die Erschaffung eines Begegnungs- und Bildungsraumes für Jung und Alt entstehen. Der Projektträger ‚Adamhof‘ reichte diese Projekt mit 5.700 Euro ein, gefördert werden 80 Prozent. „Das Projekt soll eine moderne Nahversorgung gewährleisten und der traditionelle Begegnungsraum Bauernhof sein. Im Mittelpunkt steht die Erzeugung von Lebensmitteln gemäß dem Kreislauf der Tradition und Innovation“, so Mag. Sonja Aichwalder (Adamhof). Der derzeitig genutzte Hofladenraum soll zum ‚Seminartisch‘ für eine Schulklasse bzw. für 15 erwachsene Personen umgebaut werden. Ein bestehendes Stallgebäude wird zu einem modernen Hofladen mit ca. 100m2 renoviert.

Kulturhaus Althofen. Zentral gelegen in der Stadtgemeinde Althofen dient das Kulturhaus als ganzjähriger Veranstaltungsort für zahlreiche Events, Bälle, Konzerte und Feierlichkeiten. „Durch eine brandschutztechnische und eine sicherheitstechnische Sanierung des Kulturhaus Althofen soll die maximal genehmigte Besucherzahl von derzeit 911 Personen auf 1600 Personen gesteigert werden“, so Projektträger Alexander Benedikt, Bgm. Stadtgemeinde Althofen. 40 Prozent werden von der Gesamtsumme mit 200.000 Euro gefördert. Sichergestellt werden die Sicherung der Fluchtwege über alle Geschosse und Gebäudeteile, die brandschutztechnische Abschottung der Decken-, Wand- und Bodendurchbrüche im Bereich der Brandabschnitte, die Installierung einer RWA-Anlage (Rauch- und Wärmeabzug) für die Rauchableitung im Brandfall sowie der Austausch bzw. Nachrüstung aller Türen im Fluchtwegbereich.

Mittelkärnten in alten Ansichten. Durch eine bildliche Dokumentation sollen Veränderungen der gesamten Region Mittelkärnten mit einem Zeitraum von ca. einem Jahrhundert durch alte Ansichtskarten, Feldpostkarten usw. zeigbar werden. „Derzeit gibt es nur vereinzelte Werke von Orten und Städten, die aber keinen Gesamteindruck von Mittelkärnten geben können“, so der Projektträger Harald F. Klogger. „Außerdem kann dieses Buch ein Gastgeschenk der etwas anderen Art für Gemeindevertretungen, Touristikern, Unternehmen und Handelsdelegationen im bevorzugten Raum sein.“ Insgesamt 5.700 Euro werden in dieses Projekt mit einem Fördersatz von 80 Prozent investiert.

Biodiversität - biologische Vielfalt in Maria Saal fördern

Projektträger: Arbeitsgemeinschaft ‚Biodiversität Maria Saal‘

Investition: 5.700€ - Förderung 80% Prozent

Slow Flow Arndorf                                                      Kulturhaus Althofen

Projektträger: ARGE Slow Flow Arndorf                       Projektträger: Stadtgemeinde Althofen

Investition: 5.700€ - Förderung 80%                            Investition: 200.000€ - Förderung 40%

Genuss.Raum.Hof                                                       Mittelkärnten in alten Ansichten

Projektträger: Adamhof                                                  Projektträger: Harald F. Klogger

Investition: 5.700€ - Förderung 80%                             Investition: 5.700€ - Förderung 80%
 

Quelle: www.region-kaerntenmitte.at